Empfang im Rathaus Düren am 27.01.2008, 11.00 Uhr
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Der Bürgermeister der Stadt Düren, Paul Larue, hat am Sonntag den 27. 1. 2008, 11.00 Uhr eine Delegation überlebender Sinti anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus  empfangen.

Der 27.  Januar ist der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.

 

 

Um 1900 galt Düren als eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands (hier wohnten 42 Millionäre und es gab 93 fabrikmäßige Betriebe) und als zweitreichste Stadt in Preußen. 1805 lebten hier 4563 Bürger, 1900 waren es schon 27.168.

1915 wurde südlich von Distelrath ein Luftschiff-Flughafen gebaut.

Am 16. November 1944 wurde Düren durch einen Alliiertenangriff im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Ungefähr 22.000 Menschen lebten zu der Zeit in der Stadt, von denen 2.392 (nur Dürener) beim Bombenangriff starben. Das Weiterleben in der fast vollständig zerbombten Stadt war nicht mehr möglich. Die noch lebenden Dürener mussten ihre Heimat verlassen und wurden nach Mitteldeutschland evakuiert. Nach dem Fliegerangriff lebten nur noch vier Menschen in Düren.

In Düren sind 51 Fliegerangriffe nachgewiesen.

1945 lag die Stadt in der Hauptkampffront. Am 25. Februar 1945 überquerten die amerikanischen Truppen die Rur bei Düren. Nach Kriegsende kehrten schon im Sommer 1945 viele evakuierte Dürener in ihre zerstörte Stadt zurück und fingen gegen die Empfehlung der amerikanischen Besatzer mit dem Wiederaufbau an. Im Juni 1945 waren wieder 3806 Bürger in Düren. Die Dürener Innenstadt ist in besonders hohem Maße von der Architektur der Wiederaufbauzeit geprägt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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