Karola Fings

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Die Historikerin Karola Fings gehört zu den ersten, die konsequent und systematisch die rassistische Verfolgung der Sinti und Roma unter dem Nationalsozialismus erforscht haben. Ein Schwerpunkt ist dabei die Verfolgung im Rheinland. Die Ergebnisse dieser Forschungstätigkeit lassen sich an einer beträchtlichen Anzahl von Publikationen ablesen, die von Lokalstudien bis hin zu Gesamtdarstellungen reichen.

Dr. Karola Fings ist stellvertretende Direktorin des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln.

Wichtige Publikationen (gemeinsam mit Frank Sparing) zum Thema sind:

­   Rassismus, Lager, Völkermord. Die nationalsozialistische Zigeunerverfolgung in Köln. (2005)

­   „z. Zt. Zigeunerlager“ -  Die Verfolgung der Düsseldorfer Sinti und Roma im Nationalsozialismus (1992)

­   ... einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst: Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945 (1992)

Ebenfalls zusammen mit Frank Sparing hat sie bedeutende Ausstellungen zur Thematik erstellt, u.a.

­   "Ach Freunde, wohin seid ihr verweht ...?“ – Otto Pankok und die Düsseldorfer Sinti (1993).

­   Nur wenige kamen zurück – Sinti und Roma im Nationalsozialismus (1994)

Darüber hinaus sind Schwerpunkte ihrer Forschungstätigkeit und Publikationen:

Das Lagersystem der Nationalsozialisten, Zwangsarbeit, Deportationsschicksale, Polizei und Verwaltung im Nationalsozialismus.

 
 

HK 16. Januar 2009