Befreiung von der Zuzahlungspflicht für Verfolgte
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Holocaust-Überlebende, die Krankenversorgung durch das Entschädigungsamt erhalten, sind von der Zuzahlungspflicht bei Medikamenten und beim Krankenhausaufenthalt sowie von der ärztlichen Praxisgebühr befreit.

Manche Verfolgte konnten diese Befreiung aber bisher nicht in Anspruch nehmen, weil sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse angemeldet sind. Damit mussten sie auch die normalen Gebühren zahlen, wenn sie zum Arzt gingen oder Rezepte einlösten.

Der Zentralrat hat nun eine wichtige Verbesserung bei der Befreiung von der Zuzahlungspflicht bei der Krankenversorgung erreicht:

Die Befreiung von den Gebühren gilt jetzt auch für Verfolgte, die zwar eine Gesundheitsschadensrente nach dem BEG bekommen, die aber in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind.

Für die Befreiung ist ein Antrag  bei der zuständigen Krankenkasse notwendig.

Der Landesverband hilft Ihnen bei dem Antrag.