Fest des Vertrauens - Zeichen setzen
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Stimmen beim „Fest des Vertrauens“

Der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Roman Franz,

begrüßt die ca. 170 Gäste beim „Fest des Vertrauens“ am 28. August 2008 im ZAKK Düsseldorf.

Trotz 10 Jahren Rahmenabkommen zum Schutz nationaler Minderheiten erfahren Sinti und Roma Ablehnung und Rassismus immer noch besonders massiv. Der Landesverband verstärkt daher sein Engagement mit Initiativen und Bündnissen gegen Rassismus und für kulturelle Vielfalt.

 

 

Staatssekretär Karl Peter Brendel, Innenministerim NRW:

„Mit Kultur lassen sich Grenzen überwinden“.

Antidemokratische Bewegungen richten sich auch gegen deutsche Sinti und Roma. Das Innenministerium sieht es als seine Aufgabe an, davor zu schützen und aufzuklären.

Kulturelle Vielfalt sei nur zu erreichen, wenn kulturelle Unterschiede geschützt sind, so dass unterschiedliche Gruppen ihre Identität entfalten können.

 

 

 

Dr. Hans Walter Schulten, Ministerium für Generationen, Familie, Frauen, und Integration (MGFFI):

„Der Titel [Fest des Vertrauens] steht auch für das Vertrauen, das die Landesregierung dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma entgegenbringt.“

Rechtsextremes Gedankengut findet sich nicht nur am Rand der Gesellschaft, sondern auch in deren Mitte, quer durch alle Bevölkerungsschichten, Bundesländer, Generationen und bei den Wählern aller Parteien.

Das MGFFI fördert nicht nur die Beratungsstelle für Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen, sondern auch fünf Antidiskriminierungsbüros, die sich gegen ethnische Diskriminierung einsetzen.

 

 

 

Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf

Das „Fest des Vertrauens“ ist kein isoliertes Einzelereignis.

Es steht im Kontext des Engagements vieler Institutionen und Gruppen in Bündnissen, die sich in der Landeshauptstadt (Düsseldorfer Appell/“Respekt und Mut“) und in ganz NRW gegen Rassismus und für eine vielfältige, demokratische Kultur einsetzen.

 

 

 

 

 

Jörn-Erik Gutheil, Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche im Rheinland:

„Schluss-Strich-Mentalität“ nicht nachgeben!

Die gemeinsam aufgebaute Erinnerungskultur muss Ausgangspunkt und bleibende Grundlage für die angemessene Begegnung mit Sinti und Roma bleiben – für die gemeinsame Gestaltung der Gegenwart und Zukunft.

 

 

 

 

Romeo Franz – Hot, Swing and More

Seit über 25 Jahren ein überzeugender, basisverbundener „Botschafter der Verständigung“:

Romeo Franz und sein Ensemble begeisterten erneut das Düsseldorfer Publikum beim „Fest des Vertrauens“ im ZAKK durch ihr mitreißendes Konzert.

 

Trio Rosenberg

Ein beeindruckender Auftritt:                                                                         Manuela Rosenberg und ihre Band waren nach einhelliger Meinung der Gäste die Überraschung des Abends.

 

 
 

HK 09. September 2008