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Aktuell

Am 9. Mai 2019 fand im Oktogon in Essen auf dem Gelände der Zeche Zollverein die Ruhr-Konferenz des Ministeriums der Justiz NRW statt. Mit der Ruhr-Konferenz hat einer der größten ressortübergreifenden Prozesse dieser Landesregierung begonnen. Die Ruhr-Konferenz setzt auf Engagement und Teilhabe von Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Kommunen. In 20 Themenforen sind Praxisansätze und Ideen sichtbar gemacht worden, welche die Zusammenarbeit stärken. Mit dem Titel ,,Den Rechtsstaat stärken – Integration fördern‘‘  hat Herr Franz,Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1.Vorsitzender des LV Deutscher Sinti und Roma mit seiner Expertise, seiner Erfahrung und seinem Engagement zum Erfolg dieses wichtigen Vorhabens beigetragen.

Themenforum Justiz im Rahmen der Ruhrkonfernz 2019 auf dem Gelände der Zeche Zollverein am 9. MAi 2019. Foto Thomas Nowaczyk, Pressestelle Polizei Gelsenkirchen
Themenforum Justiz im Rahmen der Ruhrkonfernz 2019 auf dem Gelände der Zeche Zollverein am 9. MAi 2019. Foto Thomas Nowaczyk, Pressestelle Polizei Gelsenkirchen

Am 27. Januar 2019, dem Internationalen Holocaust-Gedenktag hat der LV zusammen mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, mit der Stadt Düsseldorf und anderen Kooperationspartnern an den Opfern erinnert.

Grußworte sprachen der  1. Vorsitzende des Landesverbands, Herr Roman Franz, Herr Oberbürgermeister Thomas Geisel und Herr Herbert Rubinstein vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein.

Mit einer Konzert-Lesung mit Gedichten der Literatin Rose Ausländer, vorgetragen von der Schauspielerin Alicia Fassel und dem Musiker Jan Rohlfing, der die Gedichte von Rose Ausländer in einer musikalischen Collage vertont hat, rundeten wir das Programm ab.

Die aus Czernovitz stammende Dichterin Rose Ausländer, die 1988 in Düsseldorf verstorben war, verarbeitete in ihrer Lyrik die erlittene Verfolgung, Ghetto, Flucht und die Folgen: Verlust der Muttersprache, Staaten- und Heimatlosigkeit.

Der 27. Januar ist auch als Tag der Befreiung von Auschwitz bekannt.


Absichtserklärung zum Schutz vor Benachteiligungen: Nordrhein-Westfalen tritt „Koalition gegen Diskriminierung“ bei

Nordrhein-Westfalen intensiviert seine Anstrengungen im Kampf gegen Diskriminierung. Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Herr Dr. Joachim Stamp, unterzeichnete dazu am 17. September in Düsseldorf gemeinsam mit dem kommissarischen Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Bernhard Franke, die Absichtserklärung „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“. „Mit der Unterzeichnung setzen wir in Nordrhein-Westfalen ein deutliches Zeichen: Diskriminierung wird von uns nicht toleriert. Wir stehen für eine vielfältige und offene Gesellschaft. Gemeinsam mit der Koalition werden wir weiter für Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt kämpfen“, sagte Herr Stamp.

von links nach rechts: Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration und Herr Bernhard Franke, Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
von links nach rechts: Herr Roman Franz, Leiter der sozialen Beratungsstelle und Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Ausstellungseröffnung: „gádže blicke -Stimmen, Gesichter, Positionen“ in jugendKULTURcafé franzmann,

Die Ausstellung eröffnete am 26.10.2019.

Die audiovisuelle Ausstellung eröffnete am 26.10.2019. Sie arbeitet mit Soundcollagen und Portraits, die im Dialog mit Roma/Romnja und Sinti/Sintezza aus dem Rheinland entstanden sind. Sie ist Teil der einjährigen künstlerisch-wissenschaftlichen Beschäftigung des Kunstkollektivs „ferdxferd“ mit Lebenswelten von Roma/Romnja und Sinti/Sintezza im Raum Düsseldorf. Dazu zählt auch die kritische Auseinandersetzung mit Antiziganismus – die radikale Konfrontation mit unseren eigenen Vorurteilen und Bildern, mit unseren Privilegien und Sprechpositionen als gádže.

* gádže [auch: gadje, gargio, garjo, gadsche, gor oder das] ist ein Begriff aus dem Romanes und bedeutet Nicht-Roma. Mit dem Projekttitel gadze blicke machen wir den Versuch unsere Perspektive zu markieren. Wir sind Teil einer weißen Mehrheitsgesellschaft, die rroma seit Jahrhunderten systematisch ausschließt. Mehr über die Ausstellung erfahren Sie unter

www.gadze-blicke.de

Am 4. November 2019 fand im Düsseldorfer Rathaus die Ausstellungseröffnung des ungarischen Roma-Künstlers FERENC KUNHEGYESI statt.

Die Ausstellung wurde von Herrn Oberbürgermeister Thomas Geisel eröffnet. Es folgten Grußworte des Geschäftsträgers a.i. des Generalkonsulats von Ungarn in Düsseldorf, Herr András Orgoványi sowie des Leiters der sozialen Beratungsstelle, Herr Roman Franz und von Herrn János Horváth, Gemeinderatsmitglied von Kiskőrös/Ungarn.

Im Düsseldorfer Rathaus werden vom 4. November bis zum 20. November 2019 die Arbeiten des Künstlers Ferenc Kunhegyesi präsentiert.

von links nach rechts: Herr János Horváth, Gemeinderatsmitglied von Kiskőrös/Ungarn, Künstler Ferenc Kunhegyesi, Herr Roman Franz, Leiter der sozialen Beratungsstelle, Frau Dimova-Gombar, Referntin für die Integrationsarbeit
von links nach rechts: Herr Geisel, Oberburgermeister der Stadt Düsseldorf und Herr Franz, Leiter der sozialen Beratungsstelle
von links nach rechts: Herr András Orgoványi, Geschäftsträgers a.i. des Generalkonsulats von Ungarn in Düsseldorf, Herr Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Herr János Horváth, Gemeinderatsmitglied von Kiskőrös/Ungarn, Herr Roman Franz, Leiter der sozialen Beratungsstelle, Künstler Ferenc Kunhegyesi
Herr Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf
Herr András Orgoványi, Geschäftsträgers a.i. des Generalkonsulats von Ungarn in Düsseldorf
Herr Roman Franz, Leiter der sozialen Beratungsstelle