Aktuell

04. November 2021

Der Student Kristoph Reimann führte am 4. November 2021 mit dem 1. Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herr Roman Franz, im Rahmen des Forschungsseminars der Ruhr-Universität Bochum ein Experteninterview. Das Seminar schließt inhaltlich an das Forschungsprojekt "MIKOSS" ("Migrantenorganisation und die Ko-Produktion sozialer Sicherung - Eine Mehr-Ebenen-Analyse migrantischer Praktiken in wohlfahrtsstaatlichen Arrangements") an.

Herr Roman Franz, der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW; Interviewer, Kristoph Reimann

04. Oktober 2021

Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben!" hielt Herr Roman Franz, 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma sowie Leiter der Sozialen Beratungsstelle, einen Vortrag für die Arbeitsgruppe "Antiziganismus" des Caritasverbands im Kreis Mettmann. Seinen Schwerpunkt hatte der Vortrag im Hinblick auf die Zuwanderung aus Südost Europa.

Herr Roman Franz, der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW; Emanuela Dimova-Gombar, Referentin für die Integrationsarbeit

25. 26. September 2021

Vom 25. - 26. September 2021 fand die Vorstandssitzung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, geleitet vom Vorsitzenden Herrn Romani Rose, in Berlin statt. Als Vorstandsmitglied nahm der Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Herr Franz, ebenfalls teil. Neben der Aufnahme neuer Mitgliedsverbände wurden Gespräche rund um die Arbeitsfelder der einzelnen Landesverbände, sowie über die generelle Situation der Sinti und Roma in Deutschland geführt.

15. September 2021

Auf Anfrage der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit der Caritas Paderborn referierte der erste Vorsitzender des Landesverband Deutscher Sinti und Roma, Roman Franz, am 15. September 2021 unter der Überschrift: "Unerkannt unter uns?! - Die Lebensrealität der Sinti*zze und Rom*nja in Deutschland". Der Vortrag und das anschließende Gespräch öffnere die Augen für die Lebensrealität der Sinti*zze und Rom*nja in Deutschland und die Diskriminierungserfahrungen, die ihren Alltag prägen.

26 . August 2021

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, bzw. der Vorsitzende des Zentralrats - Romani Rose - lud seine angeschlossenen Verbände und Vereine zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. August 2021 in Berlin ein. Als 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma in NRW nahm auch Herr Franz an der Versammlung teil.

16 . August 2021

Am 16. August 2021 besuchten Herr Franz, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW sowie Leiter der Sozialen Beratungsstelle in Düsseldorf, und drei Mitarbeiterinnen der Sozialen Beratungsstelle die Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf. Dort führte der Leiter der Mahn- und Gedenkstätte, Herr Dr. Fleermann, sowohl durch die Dauerausstellung als auch durch die Sonderausstellung "Die Kommissare - Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr. 1920 - 1950". Darüber hinaus gab es Gelegenheit zum beiderseitigen Austausch über die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte.

Roman Franz, 1. Vorsitzender des Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW; Dr. Bastian Fleermann, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

03 . August 2021

Am 3 . August 2021 lud der Zentralrat der Êzîden zu einer Gedenkveranstaltung in der Johanneskirche in Düsseldorf ein, um an die Ermordung der vielen tausend unschuldigen Kinder, Frauen und Männer durch den IS zu erinnern. Stellvertretend für den Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma nahm Herr Franz, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, an der Veranstaltung teil und sprach ein Grußwort. Unter anderem waren außerdem anwesend seine Heiligkeit Babasheikh Ali Elyas, Vorsitzende des Zentralrats der Êzîden Zemfira Dlovani, Staatssekräterin Serap Güler, Pfarrer Heinrich Fucks, Bundesgeschäftsführer der Linkspartei Jörg Schindler, Kirchenrat Rafael Nikodemus, FDP Bundestagsabgeordneter Peter Heidt sowie Bundesvorsitzende der SPD Saskia Esken.

Roman Franz, 1. Vorsitzender des Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW

02 . August 2021

In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden die letzten noch in Auschwitz-Birkenau lebenden 4300 Sinti und Roma mit Hunden und Flammenwerfern in die Gaskammern getrieben. Niemand von ihnen überlebte diese sogenannte „Zigeunernacht von Auschwitz“. Um wenigstens die Erinnerung an sie und alle rund 500.000 Opfer des faschistischen Völkermords an den Sinti und Roma am Leben zu erhalten, hat das Europäische Parlament den 2. August zum europäischen Holocaust-Gedenktag für die Roma und Sinti erklärt. Zu diesem Holocaust-Gedenktag gab es in diesem Jahr eine Veranstaltung in Dortmund am Gedenkstein für die über 150 Sinti und Roma, die am 9. März 1943 vom Dortmunder Ostbahnhof nach Auschwitz deportiert wurden. Höhepunkt der Veranstaltung war die Einweihung eines Wandbildes, das die Botschaft des Denkmals unterstreichen und weithin sichtbar machen soll. Hauptredner war der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Herr Roman Franz. Daneben sprach der 1. Bürgermeister der Stadt Dortmund, Norbert Schilff, Hassan Adzaj von Romano Than e. V. und Tirzah Haase rezitierte aus einem Augenzeugenbericht von 1944. Das Musikensemble "Varna" rundete die Veranstaltung ab.

Roman Franz, 1. Vorsitzender des Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW

28. Juni 2021

„Wir wollen nicht mehr die Opfer sein, sondern wollen unser Land mitgestalten!“

©Luis Kumpfmueller, bonn FM