Aktuell

14. November 2022

Am 14. November 2022 war der Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herr Roman Franz, zu Gast an der Hans-Tilkowski-Hauptschule in Herne. Dort erwartete ihn die Schülergruppe einer AG unter der Leitung von Antonio Martinez S. Die AG stammt aus einem Schulprojekt entgegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

08. November 2022

Am 8. November 2022 durfte die Soziale Beratungsstelle Herrn Steffen Shah vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft begrüßen. Zum Thema des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Zusammenhang mit Selbstorganisationen interviewte er den Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herrn Roman Franz. Das Interview wird zur wissenschaftlichen Publikation des Instituts mit Sitz in Jena genutzt, das auf dem Hintergrund des NSU gegründet worden ist.

27. Oktober 2022

Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus in Düsseldorf eröffnete Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am 27. Oktober 2022 die Wanderausstellung #LastSeen, eine Initiative der Arolsen Archives und Partner. Im Zentrum der Initiative stehen die Bilder der Deportationen aus dem Duetschen Reich zwischen 1938 und 1945. Neben der jüdischen Bevölkerung wurden auch Sinti und Roma deportiert. Die Wanderausstellung macht darauf aufmerksam, dass viele Plätze und Wege, von denen aus Menschen deportiert wurden, heute noch das Stadtbild prägen. Herr Roman Franz war als 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma ebenfalls bei der Eröffnung der Wanderausstellung dabei.

22. 23. Oktober 2022

Am 22./23. Oktober 2022 fand in Chisinau, Moldau die Konferenz „An den Romnja-Genozid erinnern – Gegen Rassismus kämpfen“ statt. Es waren Vertreter zivilgesellschaftlicher Akteure aus Deutschland, Rumänien, Moldau, der Ukraine und Belarus, die sich auf den Feldern der Erinnerungsarbeit wie auch der Arbeit gegen Diskriminierung engagierten. Bei dieser Konferenz ging um den Stand und die Perspektiven der Erinnerungsarbeit und der historischen Forschung in den unterschiedlichen Ländern, aber auch darum, die Erinnerung an den Genozid mit dem gegenwärtigen Kampf gegen Rassismus gegen Sinti und Roma zu verbinden. Unsere Integrationsbeauftragte Frau Dimova-Gombar nahm an der Konferenz teil und präsentierte die Arbeit des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW.

10. Oktober 2022

„Molari im Heinefeld. Bilder und Erzählungen von Otto Pankok. Spurensuche zu Düsseldorfer Sinti und Sintizze“ heißt die neue Sonderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, die am 17. Oktober 2022 eben dort eröffnet wurde. Wen malte Pankok? Was wurde aus der dargestellten Person? Überlebte sie? Oder wurde sie zwischen 1933 und 1945 Opfer des Völkermords? Das sind die Fragen, denen diese Ausstellung nachgeht. Der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller, sowie der Leiter der Otto Pankok Stiftung, Moritz Pankok, sprachen Grußworte. Zu Gast war der Landesverband Deutscher Sinti und Roma mit seinem 1. Vorsitzenden, Roman Franz, sowie weitere Angehörige aus den Minderheiten der Sinti und Roma.

29. September 2022

Im Rahmen der Interkulturellen Woche in Bottrop hielt der Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herr Roman Franz, am 29. September 2022 einen Vortrag mit dem Titel „Schicksale der Sinti und Roma – Erinnerungen und heutiges Leben“. Herr Franz beleuchtete die Verfolgungsvergangenheit der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus und richtete den Blick anschließend auf die Diskriminierungserfahrungen der Minderheiten in der heutigen Zeit. An der Veranstaltung nahm der Oberbürgermeister der Stadt Bottrop Bernd Tischler teil, der dort ein Grußwort sprach. Musikalisch rundete die Band Fatli Krause & Friends die Veranstaltung ab.

1. September 2022

2. August 2022

Gemeinsam mit dem „Bündnis Dortmund gegen Rechts“ hat der Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW am 2. August 2022 den im Holocaust ermordeten Sinti und Roma gedacht. Am 2. August 1944 wurden alle in Auschwitz verbliebenen Sinti und Roma mit Flammenwerfern in die Gaskammern getrieben und ermordet. Der Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzende des Landesverbands NRW, Roman Franz, prangerte in seiner Rede die Ungleichbehandlung der Sinti und Roma an und warnte davor, die Zeit des Nationalsozialismus zu vergessen. Neben Herrn Franz sprach der 1. Bürgermeister der Stadt Dortmund Norbert Schilff, die Bezirksbürgermeisterin Christiane Gruyters und Mitglieder des Bündnisses Dortmund gegen rechts: Ursula Richter, Hermann Klein und Helmut Manz. Dabei wurde das Werk Otto Pankoks thematisiert und Tirzah Haase rezitierte Gedichte, u. a. von Philomena Franz.

23. Mai 2022

Am Nachmittag desselben Tages lernten sich der neue Generalkonsul von Ungarn, Herr Gergő Szilágyi, und der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herr Roman Franz, kennen. Es wurde über die derzeitige Situation der Sinti sowie der Roma in Deutschland und in Ungarn gesprochen. Der Landesverband freut sich auf die künftige Zusammenarbeit.

23. Mai 2022

Am Vormittag des 23. Mai 2022 fand die Vorstandssitzung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma in Form einer Videokonferenz statt. Als Mitglied des Vorstands nahm Herr Roman Franz, Leiter der Sozialen Beratungsstelle Landesverband Deutscher Sinti und Roma, daran teil. In der Sitzung stellte sich der neue Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung, Mehmet Daimagüler, vor und kam mit den übrigen Vorsitzenden ins Gespräch.

08. Mai 2022

Nahe der damaligen Wohnstätte der deportierten Remscheider Sinti wurde am 8. Mai 2022 ein neues Mahnmal sowie eine Gedenktafel eingeweiht. In Vertretung für den 1. Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Roman Franz, hielt die Integrationsreferentin Emanuela Dimova-Gombar eine Rede. Daneben sprachen u. a. der Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Burkhard Mast-Weisz, und die Staatsministerin a. D., Frau Sylvia Löhrmann. Die Band Romeny Jag begleitete die Veranstaltung musikalisch.

13 .April 2022

Im Rahmen Ihres Projekts „Aktive Erinnerungskultur“ sprachen der Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herr Franz, und die Integrationsreferentin des Landesverbands, Frau Dimova-Gombar, mit der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Stadt Bonn über die Wünsche und Anliegen, die Sinti und Roma zum Thema Erinnerungskultur haben.

07 .April 2022

Zwei Gesprächspartner der NRW SPD erwarteten Herr Roman Franz, 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, und Frau Emanuela Dimova-Gombar, Integrationsreferentin des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, im NRW Landtag in Düsseldorf. Zunächst hatte Frank Börner (MdL – NRW SPD) um ein Informationsgespräch anlässlich des Internationalen Roma-Tags am 8. April gebeten. Im anschließenden Gespräch ging es mit Vertretern der SPD-Landtagsfraktion um die derzeitige Lebenssituation der Sinti und Roma in NRW und wie sich diese durch gemeinsame Zusammenarbeit verbessern soll.

25 .März 2022

Anlässlich der Landtagswahl NRW am 15. Mai 2022 sprach der Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herr Roman Franz (1. Vorsitzender des Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW) am 25. März mit dem Landessprecher der Partei DIE LINKE NRW. Themen waren die derzeitigen Herausforderungen der in Nordrhein-Westfalen lebenden Sinti und Roma und ihre Anliegen an die Politik.

03 .März 2022

Am 2. und 3. März 1943 wurden Solinger Sinti und Roma in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. SOS Rassismus e. V., Solinger Appell und das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage luden am Donnerstag, den 3. März 2022, zum Gedenken an die ermordeten Sinti ein. Einem Beitrag in den Clemens Galerien schloss sich ein Gedenkgang zum Mahnmal auf der Korkenziehertrasse an. Dort hielten Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen, sowie Emanuela Dimova-Gombar, Referentin für die Integrationsarbeit LV , jeweils eine Rede. Anschließend wurden in stillem Gedenken Rosen niedergelegt. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Chor „Die Merscheider“ und Kai Heumann.

02 .März 2022

Am 2. und 3. März 1943 wurden Remscheider Sinti und Roma in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. In unmittelbarer Nähe ihrer damaligen Wohn- und Lagerstätte fand am 2. März 2022 um 12 Uhr eine feierliche Veranstaltung zum Gedenken an die Deportierten statt. Es wurden Redebeiträge vom Remscheider Oberbürgermeister, Burkhard Mast-Weisz, vom Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Roman Franz sowie von Bluma Meinhardt gesprochen. Veranstalter war die Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e. V., deren Vorsitzender, Hans Heinz Schumacher, ebenfalls einige Worte sprach. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler des Emma-Herrwegh-Gymnasiums die Gelegenheit Fragen an Frau Bluma Meinhardt und Herr Roman Franz zu.

27. Januar 2022

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022 nahm der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW sowie Leiter der Sozialen Beratungsstelle in Düsseldorf, Roman Franz, an der Gedenkstunde des Landtags und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen teil.
Weitere Informationen zur Gedenkstunde finden Sie hier: https://www.landtag.nrw.de/home/aktuelles/meldungsarchiv/meldungen-berichte-und-informati/meldungen-und-berichte/2022/01/2701gedenkstunde-nationalsoziali.html

Auch am Mahnmal Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf fand am 27. Januar 2022 ein stilles Gedenken mit Kranzniederlegung statt. Neben dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma, in Person Roman Franz, nahm daran die Landtagsvizepräsidentin, Carina Gödecke, der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller, der Leiter der Bahn und Gedenkstätte, Dr. Bastian Fleermann, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Gemeinde und der Hochschule für den Erinnerungsort Alter Schlachthof teil.

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