Rückblick 2021

2021
Bedingt durch die Covid-19- Pandemie wurde am Mittwoch, dem 3. März 2021, den Solinger Sinti und Roma, die Opfer des Nationalsozialismus wurden, in kleinem Kreis gedacht. Sowohl Roman Franz, 1. Vorsitzender des Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW, als auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach sprachen ein kurzes Grußwort und legten Blumen am Mahnmal nieder.
2021
Unter dem Titel „Empor – Empowerment für Roma“ lud der Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW gemeinsam mit dem Carmen e. V. anlässlich des internationalen Roma-Tags am 8. April 2021 zu einer Online -Tagung. Thema waren die Bürgerrechtsbewegung sowie die Teilhabe der Roma in Deutschland. Der 1. Vorsitzende des Landesverbands, Herr Franz, sprach ein Grußwort und nahm an der Podiumsdiskussion teil.
2021
Ebenfalls anlässlich des Internationalen Roma-Tags lud das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW zur Digitalkonferenz „Zuwanderung aus Südosteuropa – Selbstorganisation und Empowerment“ am 13. April 2021 ein. Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW in Person des 1. Vorsitzenden, Herr Franz, sprach ein Grußwort und begleitete die weitere Veranstaltung.
2021
Am 27. April 2021 nahmen Herr Franz, Leiter der sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, sowie die Integrationsreferentin der sozialen Beratungsstelle, Frau Dimova-Gombar, an einer Digitalkonferenz zum Thema „Lokale Bündnisse für Überlebende von NS-Verfolgung in Deutschland“ teil. Das Ziel ist Sicherung einer „möglichst vielfältige Unterstützung der Überlebenden und ihrer Angehörigen für ihre unterschiedlichen Bedürfnisse“.
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6. Mai 2021
Im Nationalsozialismus wurden vielen Sinti und Roma die Pässe weggenommen. Sollten sie ihre Deportation überlebt haben, waren sie von da an staatenlos. Darüber hat der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herr Franz, am 6. Mai 2021 ein ertragreiches Gespräch mit der Kölner Ausländerbehörde geführt. Ebenfalls vertreten war der Sinti und Roma Köln e. V. in Person des 1. Vorsitzenden, Herr Ritter.
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18. Mai 2021
Aufgrund der Covid-19-Pandemie fand die Vorstandssitzung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma am 18. Mai 2021 ebenfalls als Online-Format statt. Als Vorstandsmitglied nahm der Leiter der sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzende des Landesverband Deutscher Sinti und Roma, Herr Franz, daran teil.
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26. Mai 2021
Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma in NRW ist Teil der Co-memory Koalition in Düsseldorf, die sich in lokalen Ansätzen für die Arbeit gegen Antisemitismus und Antiziganismus stark macht. Dazu fand am 26. Mai 2021 eine Online-Fachtagung statt.
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08. Juni 2021
Herr Franz, Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, nahm am 08. Juni 2021 an einer Konferenz der Schwangerschaftsberaterinnen des Caritasverbands im Bistum Essen e.V. teil. Zunächst informierte er über die Geschichte und den Lebensalltag Deutscher Sinti und Roma und stellte sich im Anschluss den Fragen der Beraterinnen.
2021
22. Juni 2021
Der Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Herr Franz, war am 22. Juni 2021 zu Gast im ungarischen Konsulat in Düsseldorf. Mit der ungarischen Generalkonsulin, Frau Dr. Hanna Hittner, fand ein Austausch über die Lebens- und Arbeitssituationen der Sinti und Roma, während der Corona-Pandemie statt. Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft und dem Spiel zwischen Deutschland und Ungarn am folgenden Tag wurde ein Fußball ausgetauscht.
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28. Juni 2021
Am Vormittag des 28. Juni 2021 nahm sich Herr Franz, Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Zeit für ein Interview mit dem Redakteur des studentischen Radios Bonn FM, Herr Kumpfmüller. Thema war die bisher unter Verschluss gehaltene Gedenktafel, die 1999 auf dem Bonner Bahnhofsvorplatz eingeweiht, aber vor fünf Jahren im Rahmen von Bauarbeiten eingelagert wurde.
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28. Juni 2021
Am Nachmittag des 28. Juni 2021 bot der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW und Leiter der Sozialen Beratungsstelle, Herr Franz, eine Online-Konferenz für das Kollegium einer Förderschule in Langenfeld an. Neben Informationen über die Arbeit des Landesverbandes und die Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Tag die Möglichkeit sich mit Ihren Erfahrungen und Fragen an den Landesverband zu wenden.
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01. Juli 2021
1. Juli 2021: Zoomkonferenz, Austausch mit dem Verein Belarussische Roma-Diaspora bezüglich der Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung „Genozid an Roma in Weißrussland“ Über den Genozid der deutschen Besatzer an Roma in Weißrussland ist fast nichts bekannt. Es gibt praktisch keine historischen Forschungen und die Gedenkstätten für Opfer des Faschismus liefern in der Regel keine Erläuterungen zu ihrem Roma-Hintergrund. Dabei war die Ermordung der Roma ein elementarer Bestandteil des Vernichtungskrieges, den Deutschland geführt hat. Anfang September 2019 ist unsere Referentin für Integrationsarbeit, Frau D. Gombar zusammen mit einer deutsch-belarussischen Delegation 10 Tage lang durch das Land gereist und hat täglich Interviews mit Roma-Zeitzeugen geführt. Die Recherchen über Überlebende wurden vorher mit der Partnerorganisation Belorussische Roma Diaspora (Minsk) und mit Unterstützung der Geschichtswerkstatt Leonid Lewin (Minsk) durchgeführt. Ende des Jahres 2020 sollten zwei Ausstellungen entstehen. Die eine soll als permanente Ausstellung für die weißrussische Bevölkerung sein. Es ist geplant, dass sie im weißrussischen Nationalmuseum für Vaterländische Krieger in Minsk dauerhaft zu sehen sein wird. Die andere sollte eine transportable Ausstellung für Interessierte in Deutschland sein. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Eröffnung verschoben worden und nun für den 2. August 2021 geplant. Mehr über die Ausstellung erfahren Sie hier:
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05. Juli 2021
Am Montag, den 05. Juli 2021, kamen der Leiter der Sozialen Beratungsstelle und 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Herr Franz, und die Leiterin des Bonner Kulturamts, Frau Susanne König, zusammen zu einem Ortstermin in Bonn. Dort sahen sie sich gemeinsam neue Plätze für die 1999 eingeweihte Gedenktafel für die Bonner Sinti, die von 1938 – 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden, an. Im Rahmen von Bauarbeiten in der Bonner Innenstadt wurde die Gedenktafel vor fünf Jahren eingelagert, nun soll sie bald wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
2021
In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden die letzten noch in Auschwitz-Birkenau lebenden 4300 Sinti und Roma mit Hunden und Flammenwerfern in die Gaskammern getrieben. Niemand von ihnen überlebte diese sogenannte „Zigeunernacht von Auschwitz“. Um wenigstens die Erinnerung an sie und alle rund 500.000 Opfer des faschistischen Völkermords an den Sinti und Roma am Leben zu erhalten, hat das Europäische Parlament den 2. August zum europäischen Holocaust-Gedenktag für die Roma und Sinti erklärt. Zu diesem Holocaust-Gedenktag gab es in diesem Jahr eine Veranstaltung in Dortmund am Gedenkstein für die über 150 Sinti und Roma, die am 9. März 1943 vom Dortmunder Ostbahnhof nach Auschwitz deportiert wurden. Höhepunkt der Veranstaltung war die Einweihung eines Wandbildes, das die Botschaft des Denkmals unterstreichen und weithin sichtbar machen soll. Hauptredner war der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Herr Roman Franz. Daneben sprach der 1. Bürgermeister der Stadt Dortmund, Norbert Schilff, Hassan Adzaj von Romano Than e. V. und Tirzah Haase rezitierte aus einem Augenzeugenbericht von 1944. Das Musikensemble "Varna" rundete die Veranstaltung ab.
2021
Am 3 . August 2021 lud der Zentralrat der Êzîden zu einer Gedenkveranstaltung in der Johanneskirche in Düsseldorf ein, um an die Ermordung der vielen tausend unschuldigen Kinder, Frauen und Männer durch den IS zu erinnern. Stellvertretend für den Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma nahm Herr Franz, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, an der Veranstaltung teil und sprach ein Grußwort. Unter anderem waren außerdem anwesend seine Heiligkeit Babasheikh Ali Elyas, Vorsitzende des Zentralrats der Êzîden Zemfira Dlovani, Staatssekräterin Serap Güler, Pfarrer Heinrich Fucks, Bundesgeschäftsführer der Linkspartei Jörg Schindler, Kirchenrat Rafael Nikodemus, FDP Bundestagsabgeordneter Peter Heidt sowie Bundesvorsitzende der SPD Saskia Esken.
2021
Am 16. August 2021 besuchten Herr Franz, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW sowie Leiter der Sozialen Beratungsstelle in Düsseldorf, und drei Mitarbeiterinnen der Sozialen Beratungsstelle die Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf. Dort führte der Leiter der Mahn- und Gedenkstätte, Herr Dr. Fleermann, sowohl durch die Dauerausstellung als auch durch die Sonderausstellung "Die Kommissare - Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr. 1920 - 1950". Darüber hinaus gab es Gelegenheit zum beiderseitigen Austausch über die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte.
2021
Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, bzw. der Vorsitzende des Zentralrats - Romani Rose - lud seine angeschlossenen Verbände und Vereine zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. August 2021 in Berlin ein. Als 1. Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma in NRW nahm auch Herr Franz an der Versammlung teil.