Rückblick 1999

1999
Der 1. Vorsitzende des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Hugo Franz, wird mit dem Verdienstkreuz am Bande für sein jahrzehntelanges Engagement gewürdigt. Dabei war auch sein Stellvertreter, Roman Franz, und der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose.
1999
Bundesratspräsident Dr. Kurt Biedenkopf gedachte anlässlich des „Auschwitz-Erlass“, der die Deportation aller Sinti und Roma ins KZ befahl, den unter der NS-Diktatur ermordeten Sinti und Roma. Anwesend war eine Delegation des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, unter anderem mit ihrem Vorsitzenden Romani Rose und dem 1. Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Hugo Franz.
1999
Einweihung einer Gedenktafel auf dem Vorplatz des Bonner Hauptbahnhofs im Dezember 1999 mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Bärbel Dieckmann, dem 1. Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, Hugo Franz, und seinem Stellvertreter, Roman Franz.
1999
Einweihung einer Gläsernen Gedenktafel am Eingang des Polizeipräsidiums Wuppertal anlässlich der Taten der Gestapo, die diese Dienststelle mit 40 Beamten bezogen hatte. Zur Gedenkfeier, die der Einweihung vorausging, erschienen Oberbürgermeister Kremendahl, Bürgermeisterin Wohlert, der Bundestagsabgeordnete Bertl (SPD), Vertreter des Innenministeriums des Landes und der Bezirksregierung, zahlreiche Ratsmitglieder aus Wuppertal, Solingen und Remscheid, Vertreter der christlichen Kirchen und der jüdischen Kultusgemeinde, darunter der ehemalige langjährige Vorsitzende Bleicher, der selbst Opfer des NS-Regimes geworden war. Außerdem erschienen Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und Vertreter der Wachturmgesellschaft. Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma nahm mit seinem 1. Vorsitzenden, Hugo Franz, und dem seinem Stellvertreter Roman Franz an der Veranstaltung teil.
1999
Am 1. Dezember 2000 wurde eine Gedenktafel für den Polizeibeamten Paul Kreber im Polizeipräsidium Wuppertal eingeweiht. Paul Kreber rettete mehrere Sinti vor der Deportation. Zur Einweihung erschienen Anverwandte von Paul Kreber und Nachfahren der geretteten Familie Weiss. Darüber hinaus nahm der Landesverband Deutscher Sinti und Roma in Person des 1. Vorsitzenden, Hugo Franz, sowie Oberbürgermeister Dr. Hans Kremendahl und der Hausherr, Polizeipräsident Klaus Koehler an der Veranstaltung teil.